Die aktuelle Studie des Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) beschäftigt sich mit der Bedeutung von Private Equity für die Effizienz, Effektivität und Corporate Governance in Unternehmen.
Ergebnis der Studie ist, dass Buy-Outs/Buy-Ins wesentliche Triebkraft für Wert erhöhende Entwicklungen in den Unternehmen sind. Negative Auswirkungen durch Aktivitäten von Buy Outs in Deutschland sind nicht zu erwarten. Vielmehr zeigt die Studie, dass Private Equity zahlreiche positive Entwicklungen im deutschen Finanzsystem ausgelöst hat. Zum Beispiel füllen die Investoren Lücken auf dem Finanzmarkt, die der Bankensektor nicht ausfüllen kann.
Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Ende letzter Woche auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt wurde. Zu den Autoren gehört Josh Lerner, Professor an der Harvard Business School in Boston. Der Studie zufolge beschäftigen Firmen zwar zwei Jahre nach ihrem Erwerb durch Private-Equity-Gesellschaften sieben Prozent weniger Mitarbeiter als vergleichbare Unternehmen. Danach allerdings werden auch bei Firmen in Private-Equity-Hand wieder mehr Leute eingestellt, sodass sich die Unterschiede nach vier bis fünf Jahren aufheben. Damit belegt erstmals eine umfassende Studie, dass die Firmen nach erfolgreicher Restrukturierung Bedarf für neue Arbeitskräfte haben. Die Autoren haben 5000 Private-Equity-Deals in den USA aus den Jahren 1980 bis 2005 untersucht und deren Entwicklung mit der von 4,5 Millionen anderen Firmen verglichen.
Die im Internet am weitesten verbreitetste Blogsoftware Wordpess erhält weiteres Private Equity in Form von Wagniskapital. Die Herstellerfirma Automattic erhielt in einer zweiten Finanzierungsrunde 29,5 Millionen US-Dollar bekommen. Zu den Investoren gehört neben den Kapitalgebern Polaris, Radar und True Ventures auch die New York Times. Weiter auf heise.de
Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) fordert von der Bundesregierung eine sachliche Befassung mit Hedgefonds und Private Equity in Deutschland. Anlässlich der öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss zum Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken wurde deutlich, dass das politische Klima nach wie vor von der der Heuschreckendebatte zugrunde liegenden einseitigen Betrachtung der Aktivitäten dieser Marktteilnehmer geprägt ist. Weiter bei visavis.de