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    Sanitärunternehmen Grohe erzielt Rekordumsatz

    Der europaweit größte Hersteller von Sanitärarmaturen, die Private Equity-finanzierte Grohe AG, hat ihr operatives Ergebnis um 19 Prozent auf 203 Millionen Euro verbessert. Vor mehr als drei Jahren haben die Finanzinvestoren Texas Pacific Group (TPG) und DLJ Merchant Banking, die zu Credit Suisse gehören, die Grohe AG von BC Partners übernommen.
    Das Unternehmen erwirtschaftet inzwischen eine Umsatzrendite von über 20 Prozent. Besonders profitiert hat Grohe von der Entwicklung in Russland, Asien und im mittleren Osten. Durch die zweistelligen Wachstumsraten in diesen Ländern schaffte das durch einen einschneidenden Umbauprozess gegangene Unternehmen 2007 erstmals die Umsatzhürde von einer Milliarde Euro. Damit konnte das Vorjahresergebnis um 8 Prozent übertroffen werden. Neben Russland, Asien und dem mittleren Osten verzeichnete Grohe in allen Regionen einen Zugewinn der Marktanteile – dies gilt auch für den rückläufigen deutschen Markt.

    Aktueller DIW-Wochenbericht: Angst vor Finanzinvestoren unbegründet

    Der aktuelle Wochenbericht 11/2008 “Keine Angst vor Finanzinvestoren” des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stellt die positiven Auswirkungen von Private Equity dar. Insbesondere mittelständische Unternehmen können von Private Equity profitieren. Deswegen ist ein verstärktes Engagement der Investoren in Deutschland zu begrüßen, lautet die Botschaft.

    Daneben wird insbesondere die Kritik an einer Verschuldung durch zu hohe Fremdkapitalanteile widerlegt . Die Fähigkeit von Private Equity-Fonds, neben dem Eigenkapital auch viel Fremdkapital für den Kauf des Zielunternehmens zu aktivieren, hat das negative Image der Branche in der deutschen Öffentlichkeit stark befördert. In dem Bericht des DIW heißt es, die dahinter steckende Vorstellung von Eigenkapital als „gute“ und Fremdkapital als „schlechte“ Finanzierungsform ist finanzwirtschaftlich nicht zu begründen. Außerdem seien hohe Fremdkapitalanteilen kein Private Equity-spezifisches Phänomen, sondern auch bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften üblich. Die Höhe des Fremd- bzw. Eigenkapitalanteils sagt zudem nichts über die Haftungsmasse und verfügbare Reserven (Nachschussmöglichkeiten) zur Behebung einer Verschuldungskrise aus, so das DIW.

    Den vollständigen Wochenbericht des DIW finden Sie unter http://www.diw.de/documents/publikationen/73/79927/08-11-2.pdf

    Olivier Sarkozy wird Geschäftsführer der Global Financial Services Group bei Carlyle

    Die weltweit tätige Private Equity-Gesellschaft The Carlyle Group hat Olivier Sarkozy zum Geschäftsführer der Carlyle Global Financial Services Group ernannt. Diese Einheit existiert seit Juni 2007 und besteht aus inzwischen neun Investment-Profis, zu denen auch die Geschäftsführer David K. Zwirner, Randal K. Quarles und David M. Moffett gehören. Zuvor war Sarkozy als Leiter des weltweiten Geschäftes der Investmentbanking-Sparte bei der UBS tätig. Dort hat er zahlreiche prominente Transaktionen begleitet, wie den Verkauf der MBNA an die Bank of America oder den Verkauf der LaSalle Bank durch ABN Amro, ebenfalls an die Bank of America. Sarkozy wird im April 2008 im New Yorker Standort seine Arbeit aufnehmen.



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