Blackstone strebt verstärkt Minderheitsbeteiligungen an
Die internationale Private Equity-Gesellschaft Blackstone wird sich in Zukunft stärker als zuvor auf Minderheitsbeteiligungen in Deutschland konzentrieren. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Krise auf den Finanzmärkten ist dies eine sinnvolle Strategie, berichtet Blackstone-Vorstandschef Steven Schwarzman in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). So gehört der Investor nach Angaben aus Finanzkreisen zu den vier verbliebenen Bietern für den Anteil von 25 Prozent an dem Industriekonzern Evonik. Auch eine Anteilsaufstockung bei der Deutschen Telekom wäre bald möglich. Derzeit hält Blackstone eine Minderheitsbeteiligung von 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom. Trotz der aktuelle Turbulenzen ist Schwarzman optimistisch, dass bald wieder bessere Zeiten für Private Equity anbrechen werden. Für diese Zeiten rüstet sich Blackstone schon jetzt mit einem neuen Fonds, der bis zu 20 Milliarden Dollar groß sein soll.

