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    TU München: Familienfirmen profitieren von Beteiligungsgesellschaften

    Familienunternehmen, die Minderheitsbeteiligungen von Finanzinvestoren zugelassen haben, berichten überwiegend von guten Erfahrungen mit den externen Geldgebern. Das ist das Ergebnis einer Studie der “Stiftung Familienunternehmen”, die an der TU München in Auftrag gegeben wurde.
    Viele Unternehmer hätten angesichts der “Heuschrecken”-Diskussion der vergangenen Jahre erhebliche Vorbehalte gegenüber Private. Wer sich allerdings mit einem Finanzinvestor schon einmal zusammengearbeitet hat, ist mit dem Engagement der Beteiligungsmanager zufrieden, so die Studie. Allerdings haben sich bisher nur sehr wenige Familien für Finanzinvestoren geöffnet. Bei rund 4.000 Unternehmen in dieser Zielgruppe gibt es bisher gerade einmal 90 Minderheitsbeteiligungen. Die Studie selbst basiert auf 27 Tiefeninterviews mit Mitgliedern der Eigentümerfamilien oder Geschäftsführern. Danach waren 15 Unternehmen mit dem Einstieg der Private Equity-Häuser – die zwischen elf und 49 % der Anteile erwarben –  zufrieden bzw. sehr zufrieden. Neben der Lösung von Finanzierungsfragen profitierten die Unternehmer nach eigener Darstellung vor allem davon, dass sie einem neuen Anteilseigner gegenüber Rechenschaft über den Unternehmenserfolg ablegen mussten. Beim Management war die Bilanz dagegen gemischt. Die Mehrheit spürte keinen Einfluss, weil die Geldgeber gegenüber der Geschäftsführung passiv blieben, zwei Unternehmen nahmen die Einflussnahme als sehr negativ wahr.
    Hemmend für die Verbreitung von Private Equity sei die “unglaubliche Intransparenz” des Angebots, sagte Ann-Kristin Achleitner, Professorin an der TU München. Der Durchbruch im Mittelstand stehe deshalb seit Jahren aus, was nur noch mit psychologischen Vorbehalten zu erklären sei.



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