Münchner Wissenschaftler kritisieren MoRAKG
In der aktuellen Ausgabe der Euro am Sonntag kritisieren Ann-Kristin Achleitner, Inhaberin des Stiftungslehrstuhls für Entrepreneurial Finance, und Christoph Kaserer, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzmanagement und Kapitalmärkte, beide TU München, das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungsgesellschaften (MoRaKG). Achtleitner und Kaserer gehören zu den Autoren, die jüngst ein Gutachten mit Vorschlägen zur Verbesserung des Marktes für Beteiligungsgesellschaften für das Bundesministerium der Finanzen (BMF) entworfen haben. Zwar gehe das Gesetz grundsätzlich in die richtige Richtung, so die beiden Wissenschaftler. Leider gilt dies für einige wenige, aber zentrale Punkte nicht. Dies betrifft besonders die Frage, welche Beteiligungsgesellschaften künftig als Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften (WKBen) firmieren und damit die Regelungen zur steuerlichen Transparenz in Anspruch nehmen dürfen.
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