Folgen Sie uns auf Twitter

    Handelsblatt: Stille Beteiligungen bringen Vorteile für mittelständische Unternehmen

    In der Ausgabe des Handelsblatt vom 29. April wird die Grundidee hinter sogenannten stillen Beteiligungen erläutert: Ein Kapitalgeber steckt Geld in ein Unternehmen und wird dafür am Gewinn beteiligt, ohne jedoch Anteile am Unternehmen zu erhalten. Dies stellt für das Unternehmen einen ungemeinen Vorteil dar, weil der Investor ohne Anteile am Unternehmen kein Mitspracherecht besitzt. Was mit dem zur Verfügung gestellten Geld passiert, entscheidet allein der Unternehmer. Lediglich die Konditionen um die Gewinnbeteiligung müssen zwischen Kapitalgeber und dem Unternehmer ausgehandelt werden.

    Stille Beteiligungen stehen im Zentrum der Arbeit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften. Wie auch immer die stille Beteiligung gestaltet wird: „sie erhöht die Eigenkapitalquote und damit das Firmenrating“, sagt Günther Henrich, Geschäftsführer der BayBG im Handelsblatt. Ein besseres Rating wiederum ermöglicht es dem Unternehmen, günstigere Kredite für Investitionen zu bekommen.

    Ein weiterer wichtiger Vorteil der stillen Beteiligung liegt in der Tatsache, dass der Unternehmer durch die direkte Gewinnbeteiligung ein entsprechend großes Interesse an der positiven Entwicklung des Unternehmens hat. So ist er gewillt, durch besonderes Engagement (z.B. durch Beratung und Netzwerken) dem Unternehmen hilfestellend zur Seite zu stehen. Ein klares Plus gegenüber einem Kredit der Hausbank.

    Stille Beteiligungen ermöglichen Unternehmern einen Kapitalzufluss, ohne ihre Souveränität aufgeben zu müssen. Gerade dieses Argument macht eine stille Beteiligung für kleine und mittelständische Unternehmen so attraktiv.



    schließen
    Per Mail versenden
    Impressum | Sitemap