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    Institutionelle Investoren kritisieren EU-Regulierung zu Private Equity

    Wie die Financial Times (FT) berichtet, haben institutionelle Investoren die Regulierungsvorhaben aus Brüssel für alternative Investment-Fonds scharf kritisiert. Diese würden lediglich unverhältnismäßige Kosten verursachen und keinerlei Nutzen haben – so die Sichtweise der europäischen institutionellen Investoren.

    Die Europäische Kommission hatte am 29. April den Entwurf einer EU-Richtlinie zur Regulierung alternativer Investment Fond Managers (AIFM) veröffentlicht. Betroffen sind u.a. Private Equity-Fonds, Immobilienfonds, Infrastrukturfonds, und Hedgefonds. Die Kommission rechtfertigt ihr Regulierungsvorhaben damit, dass institutionelle Investoren – wie Versicherungen oder Pensionsfonds – durch die Regelungen geschützt werden sollen. Die Regulierungspläne sehen vor, dass Manager alternativer Investment-Fonds zusätzliche Mitteilungspflichten gegenüber ihren Investoren und den Regulierungsbehörden einzuhalten haben und dass es neuen Standards bezüglich des Risikomanagements geben wird.

    Zahlreiche Investoren, die in Private Equity investieren, haben der Financial Times berichtet, dass mit dieser Regulierung ein Problem adressiert würde, das es gar nicht gibt. „Wir alle wissen, dass man bei Private Equity damit gerade nicht anfangen muss“ sagt Wim Borgdorff, Managing Partner der Private-Equity-Gesellschaft AlpInvest, Europas größter Investor in Private Equity.



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