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    Große Koalition einigt sich auf Korrekturen im Bereich der Unternehmensteuerreform

    Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich darauf verständigt, mittelständische Unternehmen um mehrere hundert Millionen steuerlich zu entlasten. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer sagte heute, Union und SPD hätten sich auf “deutliche Korrekturen” bei der Unternehmensteuer verständigt, sowohl bei der Zinsschranke als auch bei den Verlustverrechnungsmöglichkeiten. Die Änderung bei der Zinsschrankenregelung habe ein Volumen von 60 Millionen Euro, die Erweiterungen bei den Verlustvorträgen für Unternehmen ein Volumen von 565 Millionen Euro jährlich, wie Ramsauer erklärte. Die Maßnahmen seien allerdings auf 2009 und 2010 beschränkt, hieß es weiter. Insgesamt rechnet der Bund durch die Korrekturen mit Steuerausfällen in Höhe von drei Milliarden Euro. In diesem Paket enthalten sind auch die Steuererleichterungen beim Dieselkraftstoff für die Land- und Forstwirtschaft, die bereits gestern bekannt geworden sind. Das Geld soll durch neue Schulden refinanziert werden. Ramsauer erklärte, die Steuererleichterungen seien am vergangenen Mittwoch zwischen ihm, den Fraktionsvorsitzenden von SPD und Union, Peter Struck und Volker Kauder (CDU), sowie von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) verabredet worden.



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