Schwedischer Finanzminister lobt Private Equity-Branche
Mit der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes durch Schweden steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Beteiligungsgesellschaften weniger stark von einer Regulierung betroffen sein werden als geplant. Dies deutete zumindest der schwedische Finanzminister in seinen ersten Reden als amtierender Ratspräsident an. “Es gibt einige übertriebene Ängste über das Systemrisiko von Private Equity. Das ist aber nicht unsere Meinung”, sagte Mats Godell. Es seien nämlich weder Private Equity- noch Hedge Fonds gewesen, die die Krise ausgelöst haben, fügte der Christdemokrat hinzu. In einigen Ländern stelle die politische Klasse Private Equity und Hedge Fonds als das eigentliche Problem hin. “Ich sage damit nicht, dass wir diese Gesellschaften nicht regulieren sollten. Das Ziel sollte eine vernünftige und korrekte Regulierung sein und eben nicht, die ganze Industrie zerschlagen zu wollen”. Außerdem führte er aus, dass in Schweden sogar Gewerkschafter es sehr schätzen würden, wenn Private Equity-Fonds sich an Unternehmen beteiligen, da dies ihrer Meinung nach gut sowohl für die Arbeiter als auch gut für das Geschäft sei.

