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    Pensionsfonds kritisieren EU-Regulierungspläne für alternative Investments

    Institutionelle Investoren wie Pensionsfonds machen mobil gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Regulierung von Alternative Investment Funds Manager (AIFM) wie Private Equity-Fonds, Hedgefonds und anderen alternativen Anlagen. Dies berichtet die FTD in ihrer heutigen Ausgabe. Sollte die Richtlinie in ihrer jetzigen Form umgesetzt werden, würde dies die Auswahl möglicher Investments einschränken und die Renditen, die Pensionseinrichtungen erzielen können, verringern, kritisierte Joanne Segars, Chefin der britischen Vereinigung der Pensionsfonds NAPF. Ähnlich äußerte sich Hermes Pension Fund Management, die mehr als 30 Mrd. GBP für die British Telecom verwalten.

    Damit positionieren sich die institutionellen Investoren in den bevorstehenden Diskussionen, wenn sich ab Herbst die EU-Regierungen und das Europaparlament mit dem im April vorgelegten Richtlinienvorschlag für AIFM befassen. Danach sollen Manager alternativer Anlagen in der EU staatlicher Aufsicht unterliegen, sobald sie mehr als 100 Mio. € verwalten. Für Private-Equity-Fonds ist eine Schwelle von 500 Mio. € geplant. Fondsmanager außerhalb der EU müssten künftig EU-Standards einhalten, um ihre Fonds in Europa zu verkaufen. Die EU will so den Beschluss der großen Industrie- und Schwellenländer (G20) umsetzen, wonach keine Finanzakteure unbeaufsichtigt bleiben sollen. Während Frankreich und Deutschland eine strenge Regulierung wünschen, stellt sich Großbritannien schützend vor die Londoner Finanzbranche. Daneben versucht auch das US-Finanzministerium über seine politischen Kanäle in Brüssel zu erreichen, dass der Vertrieb von US-Fonds nicht erschwert wird.



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