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    Investoren betrachten Europa als sicheren Hafen

    Die jährlich erscheinende Studie “European Attractiveness Survey” zeigt überraschend stabile Foreign Direct Investments, also ausländische Direktinvestitionen, für das Jahr 2008 in Europa auf. Für das Jahr 2009 geht man jedoch von einer deutlichen Trendwende aus. Die Investmentbranche sieht in Europa einen sehr stabilen und sicheren Zielmarkt. Den BRIC Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) steht man deutlich differenzierter gegenüber, jedoch prognostiziert man einen langfristigen Trend von einer West-nach-Ost-Verschiebung für ausländische Direktinvestitionen.

    „Die sog. Emerging Regions bieten nicht die sichersten Rahmenbedingungen für international agierende Investoren, weisen jedoch ein Wachstum auf, welches durch eine Kombination aus Warenproduktion und einer neuen asiatischen Mittelschicht vorangetrieben wird“, so das Ergebnis des Report, welcher sich auf die Befragung von 809 Entscheidungsträgern der Investmentbranche bezieht. Solange die Krise anhalten wird und sich die Märkte nicht beruhigt haben, wird zunehmend in den Heimatmärkten investiert, so die Tendenz.

    Investoren können gegenwärtig kein zu hohes Investitionsrisiko eingehen. Profitieren davon tut vorerst Europa. Die befragten Investoren gehen jedoch davon aus, dass das neue Google oder Microsoft eher aus Mumbai oder Shanghai kommt, als aus Paris oder Berlin, so das Ergebnis Studie. Kurzfristig betrachtet man Europa als sicheren Hafen, perspektivisch wird jedoch zunehmend in Asien investiert.



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