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    BVK-Geschäftsführerin Höppner im dpa-Interview

    In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) spricht Dörte Höppner, Geschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) über die aktuelle und künftige Situation der deutschen Private Equity-Branche. Höppner geht davon aus, dass die Branche die Talsohle ein Jahr nach der Lehman-Pleite hinter sich gelassen hat. Der BVK erwartet daher eine Belebung bei Private Equity-Beteiligungen. Die Übernahmen von zwei Labordienstleistern durch BC Partners und der Erwerb des Wurstpellen-Herstellers Kalle durch Silverfleet Capital haben gezeigt, dass der Tiefpunkt bei Übernahmen durch Private Equity überschritten ist“, so Dörte Höppner.

    Die Zeiten der Übernahmen zu gigantischen Kaufpreisen – angeheizt durch billige Kredite – und Renditen um die 30 % seien zwar vorbei, der Fokus liegt jedoch nunmehr auf mittelgroßen Transaktionen im Bereich von 200 bis 400 Mio. €, von denen einige in den vergangenen Wochen realisiert werden konnten. Die Jahre 2006 und 2007 waren außergewöhnliche Boomjahre, die „so schnell nicht wieder kommen“, so die BVK-Geschäftsführerin.

    Für das Jahr 2010 rechnet der Bundesverband wieder mit einer deutlichen Belebung – jedoch mit geänderten Vorzeichen. Die Beteiligungsgesellschaften müssen sich darauf einstellen, dass Banken anders als in den Private-Equity-Boomzeiten bei Übernahmen mehr Eigenkapital verlangen. Unter 50 Prozent an eigenen Mitteln gehe heute gar nichts mehr, heißt es bei den Geldhäusern. BC Partners zum Beispiel verwendete 300 Mio. € Eigenkapital bei der Übernahme der beiden Labordienstleistern.



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