Rahmenbedingungen für Private Equity: Schweiz besser als Deutschland
Laut einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung lockt die Schweiz zunehmend im Ausland ansässige Private Equity-Gesellschaften an. Die Schweiz möchte unter die Top Drei internationaler Finanzmarktplätze gehören und dadurch 30.000 bis 50.000 Vollzeitarbeitsplätze im Finanzsektor schaffen.
Ein wichtiger Bestandteil des bisherigen Bestrebens sei es, Private Equity-Gesellschaften mit Sitz in Deutschland anzusprechen. Wie auch der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) betont, sind die steuerlichen Rahmenbedingungen für Private Equity im nördlichen Nachbarland in den vergangenen Jahren nicht etwa freundlicher geworden, sondern eher restriktiver und sehr komplex. Da es zudem kein « Private-Equity-Gesetz» bzw. keinen verlässlichen Rechtsrahmen gebe, prüften derzeit nicht wenige der im nördlichen Nachbarland ansässigen Finanzinvestoren eine Verlegung des Firmensitzes in die Schweiz, heißt es in der Branche. Man hoffe auf eine Mehrheit von Union und FDP bei der Bundestagswahl am 27. September. Von einer schwarz-gelben Regierung erwarten sich die Beteiligungsgesellschaften die Schaffung besserer Rahmenbedingungen.

