Studie: Europäische Richtlinie mit zahlreichen wirtschaftlichen Nachteilen
Laut einer aktuellen Studie des europäischen Think Tanks Open Europe kostet die geplante Richtlinie für Manager alternativer Investmentfonds (AIFM) die Private Equity-Branche und Investoren mehrere Milliarden Euro. Die im Rahmen der Studie durchgeführten Umfragen unter Managern von Private Equity- und Hedge Fonds haben ergeben, dass die Richtlinie zu erheblichen Kosten für die Private Equity- und Hedgefonds-Industrie führt, ohne gleichzeitig einen größeren Nutzen für die Branche, ihre Investoren oder die Wirtschaft im weitesten Sinne aufzuweisen. Insgesamt könnten der europäischen Private Equity- und Hedge-Fonds-Industrie im ersten Jahr Kosten in Höhe von bis zu 1,9 Milliarden Euro entstehen. Die Kosten in den Folgejahren könnten sich auf bis zu 985 Millionen Euro belaufen. Voraussichtlich wird ein großer Teil dieser Kosten an die Investoren weitergegeben.
Obwohl die Befragten eine verbesserte Regulierung und Aufsicht begrüßen, werden die Richtlinienvorschläge als sehr belastend wahrgenommen. In Bezug auf einige in der Richtlinie formulierten Ziele könnten sie sich letzten Endes sogar kontraproduktiv auswirken. Auch könnte die Richtlinie einen negativen Einfluss auf die gesamte Wirtschaft haben. Laut Open Europe könnten im schlimmsten Fall tausende von Jobs und Millionen Euro an Steuergeldern auf dem Spiel stehen.
Die vollständige Studie finden Sie hier

