Studie Ernst & Young: Private Equity schafft Wert, Beschäftigung und steigert Produktivität
Die jüngst veröffentlichte Studie “Challenges in a new world” der Beratungsgesellschaft Ernst & Young zeigt, dass Private Equity einen entscheidenden Beitrag für die Wertschöpfung von Unternehmen in ganz Europa leistet. Untersucht wurden rund 300 Private Equity-finanzierte Unternehmen mit einem Wert von mehr als 100 Mio Euro, die von 2006 bis 2008 veräußert wurden.
Europäische Unternehmen, an denen Private Equity-Gesellschaften beteiligt sind, weisen der Studie zufolge beeindruckende Gewinn- und Leistungssteigerungen auf. So sind deren Umsätze in der Zeit zwischen Einstieg und Ausstieg der Beteiligungsgesellschaft um jährlich 15% gewachsen, die Beschäftigungszahlen stiegen um 5% und die Produktivität um 9%. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum Einen zeigt die Studie, dass bei 62% der Unternehmen eine klare Wachstumsstrategie hinter dem Engagement der Beteiligungsgesellschaften stand. Andererseits geht das Umsatzwachstum in Private Equity-finanzierten Unternehmen unmittelbar auf Wachstumsinitiativen zurück, aus denen ein sogenanntes organisches Wachstum resultierte (also ein Wachstum, das nicht durch Zukäufe, sondern durch die unternehmenseigene Wachstumskraft entstanden ist). Damit sind diese Unternehmen besser aufgestellt als Unternehmen ohne diese Art der Finanzierung. Z.B wächst die Beschäftigung in Private Equity-finanzierten Unternehmen schneller an. Auch wachsen die von Beteiligungsgesellschaften unterstützen Firmen insgesamt stärker als ihre börsennotierten Vergleichsunternehmen. Eine weitere Erkenntnis der Studie: Die europäische Private Equity-Branche zeigt Bereitschaft, auch Unternehmen in der Krise in ihrem Portfolio zu behalten.
Die vollständige Studie finden Sie hier

