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    CVC-Chef Koltes im Handelsblatt-Interview: optimistisch für Zukunft der Branche

    In einem Interview mit dem Handelsblatt äußert sich Steve Koltes, Managing Partner beim Finanzinvestor CVC Capital Partners, über die derzeitige Lage der Finanzmärkte und die Situation der Private Equity-Branche.

    Er blickt optimistisch in die Zukunft, die Talsohle der Krise sei durchschritten. Gegen den Vorwurf, Private Equity habe keine Zukunft, wehrt sich Koltes, der seit 1991 das Frankfurter Büro von CVC Capital Partners leitet, vehement: „Das Geschäftsmodell funktioniert und hat seine Berechtigung.“
    Es sei nun die beste Zeit für neue Investitionen. Die Vermutung, aufgrund der Krise seien momentan Firmen zu Schnäppchenpreisen zu bekommen, ist jedoch falsch, so Koltes – die Preise seien nach wie vor hoch.

    Obwohl davon auszugehen sei, dass die absoluten Renditen sinken, ist Koltes zuversichtlich, dass auch nach der Krise Renditen von über 20 % erzielt werden können. Dabei sei aber eine mit weniger Risiko behaftete Eigenkapitalausstattung von Unternehmen wichtiger als eine höhere Rendite.

    Bei den meisten Portfoliounternehmen der Beteiligungsgesellschaft CVC sind die Gewinnerwartungen trotz Krise sehr positiv, so Koltes. Unternehmen wie die Formel 1, die im Zeitraum des Booms gekauft wurden, zeigen sich als relativ krisenstabil.
    Im kommenden Jahr werde die Private Equity-Branche durch eine Welle von Ausstiegen (Exits) gekennzeichnet sein: „Wir könnten in Europa durchaus ein halbes Dutzend oder sogar mehr Börsengänge über 1,5 Mrd. € sehen.“

    Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.



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