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    Private Equity fördert schnelleres Branchenwachstum

    Eine aktuelle Studie des Weltwirtschaftsforums mit dem Titel „Globalization of Alternative Investments Working Papers Volume 3: The Global Economic Impact of Private Equity Report 2010“ zeigt, dass Branchen, in denen Unternehmen durch Private Equity finanziert werden, schneller wachsen als andere. In der Studie wurde der Einfluss von Private Equity auf 20 Branchen in 26 größeren OECD-Ländern zwischen 1991 und 2007 untersucht.

    Es hat sich gezeigt, dass Branchen, in die Private Equity-Gesellschaften in den letzten fünf Jahren investiert haben, eine höhere Wachstumsrate bezüglich Produktivität, Wertschöpfung und Beschäftigung aufweisen. Private Equity trägt also dazu bei, dass Unternehmen in all diesen Bereichen schneller wachsen. Damit ist auch die in der Öffentlichkeit weit verbreitete Annahme, der Einstieg eines Private Equity-Investors sei mit einem deutlichen Stellenabbau verbunden, klar widerlegt. Außerdem sind Branchen mit Private Equity-Investitionen keinen höheren Schwankungen als andere Branchen ausgesetzt, was sich insbesondere an der Beschäftigungsrate zeigt.

    Die vollständige Studie finden Sie hier.

    In FAZ kritisieren Experten geplante EU-Regulierung

    In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist ein umfassender Artikel unter dem Titel „Mehr Kosten, weniger Kapital“ zur aktuell vieldiskutierten Regulierung Alternativer Investmentfondsmanager erschienen. Dieser geht insbesondere darauf ein, wie mit den momentanen Vorschlägen am Ende denjenigen Investoren geschadet wird, die es eigentlich zu fördern gilt. Negativ betroffen sind vor allem die Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften und kleinere Beteiligungsgesellschaften, denen von Brüssel unüberwindbare Hürden auferlegt werden. Zitiert wird in diesem Zusammenhang Ulrike Fricke von der Wagniskapitalgesellschaft Triangle Venture Capital, die die Existenz von Venture Capital-Gesellschaften durch Aufbürdung hoher Kosten befürchtet. Als besonders kritische Punkte nennt Fricke die geplante zusätzliche unabhängige Bewertung von Portfoliounternehmen, die zusätzlichen Veröffentlichungspflichten von Portfoliounternehmen und die Zulassungspflicht auch für Nicht-EU-Private Equity-Fonds. Auch der Frankfurter Wirtschaftsrechtsprofessor Christoph Schalast sieht die Finanzmarktregulierung in ihrer momentanen Form als verfehlt an und kritisiert in der FAZ, dass Private Equity-Gesellschaften mit anderen Finanzmarktakteuren wie Hedge Fonds in einen Topf geworfen werden, obwohl diese nichts miteinander zu tun haben. Grundsätzlich sei der Wunsch nach Regulierung der Finanzmärkte nachvollziehbar, aber eine sinnvolle Regulierung der Beteiligungsbranche in Europa müsse einheitliche Rahmenbedingungen und eine einheitliche Transparenz insbesondere für institutionelle Investoren schaffen, so Schalast. Jan Wildberger, Partner und Private Equity-Fachmann der Kanzlei Simmons & Simmons, ergänzt, dass letztendlich die AIFM-Richtlinie an vielen Stellen einen sinnlosen bürokratischen Aufwand verursachen wird, der vor allem kleine Beteiligungsgesellschaften trifft.

    Ventizz-Chef Vorndran in der Financial Times Deutschland über Investitionen in erneuerbare Energien

    In der Ausgabe vom 15. Dezember 2009 berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) unter der Überschrift „Der Greenvestor“ über Dr. Helmut Vorndran, Vorstandssprecher der Ventizz Capital Partners. Im Rahmen der FTD-Serie „Green Minds“ beleuchtet der Artikel das Engagement von Vorndran und Ventizz in Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.

    Unter anderem wird die erfolgreiche Beteiligung an dem Erfurter Solarzellenproduzenten Ersol vorgestellt, die Vorndran selbst als „das erfolgreichste Einzelinvestment in den zehn Jahren seit der Gründung von Ventizz“ bezeichnet. Ventizz hat bisher rund 50 % ihrer Investitionen in Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien – Photovoltaik, Windenergie, Biogas und geothermische Energie – getätigt und gilt damit in diesem Bereich als einer der wenigen profilierten Investoren in Deutschland. Bereits seit der Gründung im Jahr 2000 liegt der Investitionsschwerpunkt der Gesellschaft auf Unternehmen aus dieser Branche. Das erste Solarunternehmen, in das Ventizz zwei Jahre nach der Gründung investierte, war das britische Unternehmen PV Crystalox, das 2007 an die Londoner Börse gebracht wurde (> BVK-Fallstudie).

    Der Artikel macht dabei auch deutlich, weshalb der Bereich der Grünen Technologien für Ventizz so attraktiv ist. Die Private Equity-Gesellschaft investiert vor allem aufgrund der hohen Wachstumschancen, die sich aus dem zunehmenden Bedarf an alternativen Energien und nicht zuletzt auch der öffentlichen Förderung ergeben: „Wir als Private Equity-Investoren sehen das ideologiefrei“, so Vorndran. Die positiven Zukunftsaussichten für Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien ermöglichen Beteiligungsgesellschaften und ihren institutionellen Investoren attraktive Renditen, was Ventizz mit den bisherigen Fonds bewiesen hat. Der aktuelle Fonds Ventizz IV zählt mit 450 Mio. € zu den größten deutschen Private Equity-Fonds.

    Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

    ARD-Mittagsmagazin zeigt am Beispiel der iPharro Media GmbH die Bedeutung von Venture Capital in Deutschland

    Das ARD-Mittagsmagazin vom 8. Dezember 2009 thematisierte in einem Beitrag, wie wichtig Venture Capital für deutsche Unternehmen ist.
    Am Beispiel der iPharro Media GmbH wurde gezeigt, dass Risikokapital eine wichtige Finanzierungsform für junge Start-up-Unternehmen darstellt. Das Unternehmen aus Darmstadt, das Video-Analysesoftware entwickelt, wird seit knapp drei Jahren durch die Triangle Venture Capital Group unterstützt. Durch die Bereitstellung von Venture Capital und umfassende Beratung konnte sich das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen erfolgreich am Markt etablieren.
    Der Beitrag verdeutlichte auch, dass Venture Capital aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland im Vergleich zum Ausland unterentwickelt ist und somit vielen jungen Unternehmen das nötige Risikokapital zur Umsetzung innovativer Ideen fehlt.

    Die gesamte Sendung kann hier angesehen werden (Beitrag beginnt ab 29. Minute).



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