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    In FAZ kritisieren Experten geplante EU-Regulierung

    In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist ein umfassender Artikel unter dem Titel „Mehr Kosten, weniger Kapital“ zur aktuell vieldiskutierten Regulierung Alternativer Investmentfondsmanager erschienen. Dieser geht insbesondere darauf ein, wie mit den momentanen Vorschlägen am Ende denjenigen Investoren geschadet wird, die es eigentlich zu fördern gilt. Negativ betroffen sind vor allem die Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften und kleinere Beteiligungsgesellschaften, denen von Brüssel unüberwindbare Hürden auferlegt werden. Zitiert wird in diesem Zusammenhang Ulrike Fricke von der Wagniskapitalgesellschaft Triangle Venture Capital, die die Existenz von Venture Capital-Gesellschaften durch Aufbürdung hoher Kosten befürchtet. Als besonders kritische Punkte nennt Fricke die geplante zusätzliche unabhängige Bewertung von Portfoliounternehmen, die zusätzlichen Veröffentlichungspflichten von Portfoliounternehmen und die Zulassungspflicht auch für Nicht-EU-Private Equity-Fonds. Auch der Frankfurter Wirtschaftsrechtsprofessor Christoph Schalast sieht die Finanzmarktregulierung in ihrer momentanen Form als verfehlt an und kritisiert in der FAZ, dass Private Equity-Gesellschaften mit anderen Finanzmarktakteuren wie Hedge Fonds in einen Topf geworfen werden, obwohl diese nichts miteinander zu tun haben. Grundsätzlich sei der Wunsch nach Regulierung der Finanzmärkte nachvollziehbar, aber eine sinnvolle Regulierung der Beteiligungsbranche in Europa müsse einheitliche Rahmenbedingungen und eine einheitliche Transparenz insbesondere für institutionelle Investoren schaffen, so Schalast. Jan Wildberger, Partner und Private Equity-Fachmann der Kanzlei Simmons & Simmons, ergänzt, dass letztendlich die AIFM-Richtlinie an vielen Stellen einen sinnlosen bürokratischen Aufwand verursachen wird, der vor allem kleine Beteiligungsgesellschaften trifft.



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