Studie: Unternehmen setzen verstärkt auf Eigenkapitalfinanzierung
Durch die Finanzmarktkrise hat die Finanzierung durch Eigenkapital (Private Equity) bei Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Auch bei mittelständischen Unternehmen zeigt sich ein Trend zur Eigenkapitalfinanzierung sowie eine höhere Aufgeschlossenheit gegenüber externen Investoren. Dies belegt die aktuell veröffentlichte Studie „Wachstum und Unabhängigkeit durch Eigenkapitalfinanzierung“, die gemeinsam von der TU München, der Deutsche Börse AG und der Beratungsgesellschaft Ernst & Young durchgeführt wurde.
Die Studie untersucht die Ursachen für die zunehmende Bedeutung von Private Equity für die Unternehmen. Mehr als 60 % der befragten Unternehmen möchten zukünftig ihre Finanzierungsstrategie verändern, wobei Eigenkapital einen höheren Stellenwert einnehmen soll.
Ein Grund für diesen Trend sei darin zu sehen, dass die Transparenzanforderungen an die Unternehmen von Eigen- und Fremdkapitalgebern nicht mehr stark voneinander abweichen. Außerdem führe der zunehmende Innovationsdruck zu einem steigenden Kapitalbedarf, der aufgrund der eingeschränkten Kreditvergabe nur durch zusätzliches Eigenkapital gedeckt werden kann.
Im Rahmen der Studie zeigt sich aber auch, dass die Unternehmensfinanzierung durch Private Equity in Deutschland erschwert ist. An den Gesetzgeber wird die Forderung gerichtet, die Rahmenbedingungen für Eigenkapital zu verbessern. Als wichtiger Punkt wird hierbei die Abschaffung der steuerlichen Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital genannt.
Die vollständige Studie finden Sie hier.

