Was kommt nach dem Verkauf?
Exit der Finanzinvestoren
Den Gewinnzuwachs des von ihm geförderten Unternehmens kann ein Private Equity-Investor erst dann realisieren, wenn er die erworbenen Unternehmensanteile wieder verkauft. In der Regel wird dieser Verkauf, in der Finanzsprache Exit genannt, spätestens nach ca. fünf Jahren angestrebt. Der Kapitalgeber kann sich aber auch später aus dem Unternehmen zurückziehen, wenn es die Finanzierungsstrategie erfordert. Folgende Exit-Strategien sind üblich:
- Initial Public Offering (IPO): Üblicherweise folgt hier die Börsennotierung des Unternehmens und die Anteile werden am Markt verkauft.
- Trade Sale: Das Unternehmen wird von einem anderen Unternehmen, meist aus derselben Branche, übernommen.
- Secondary Sale: Der Investor veräußert seine Anteile an einen anderen Investor.
- Company Buy-Back: Der Alteigentümer erwirbt die Anteile des Investors zurück.

