Inventux Technologies AG: Investition in eine saubere Zukunft 

Genau 83 Seiten umfasste der Businessplan, der bei der Capital Stage AG, einer auf erneuerbare Energien und Umwelttechnologien spezialisierten börsennotierten Beteiligungsgesellschaft, im April 2007 eintraf. Das Vorhaben war ambitioniert: Aufbau einer Produktion von technologisch fortschrittlichen Dünnschicht-Photovoltaikmodulen auf Siliziumbasis mit einer Kapazität von jährlich 33 MW. Die vier Gründer (Volko Löwenstein, Oliver Rothe, Roland Sillmann und Christian Plesser) hatten zuvor bei einem marktführenden deutschen Fenster- und Fassadenhersteller sehr erfolgreich die Solarsparte aufgebaut. Capital Stage Vorstand Felix Goedhart und sein Team waren nach mehreren Treffen mit dem Managementteam vom Konzept und den handelnden Personen überzeugt.

Die Capital Stage AG beteiligte sich am 17. Oktober 2007, im Rahmen einer Kapitalerhöhung, an dem damaligen Startup-Unternehmen. Das Eigenkapital war Voraussetzung für Fremdkapital und Fördermittel. Die Wahl des Firmensitzes fiel, aufgrund guter Fördermöglichkeiten und einem bestehenden Solarcluster, auf Berlin. Am 17. April 2008 erhielt Inventux im Rahmen des „Tool-Move-In“ seine ersten Produktionsanlagen vom Technologiepartner Oerlikon. Im Anschluss begannen die Mitarbeiter von Inventux und Oerlikon mit der Installation der großen Beschichtungs- und Strukturierungsmaschinen, mit denen im Reinraum die mikromorphen Dünnschicht-Solarmodule hergestellt werden. Der Fabrikaufbau gelang in Rekordzeit. Bereits am 4. Dezember 2008 eröffnete Inventux in einem feierlichen Akt, an dem auch Berlins Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit teilnahm, die Fabrik. Die über 100 Mitarbeiter und 250 geladenen Gäste verfolgten  an diesem Tag die Entnahme des ersten Moduls vom Produktionsband . Inventux startet somit als erstes Unternehmen in Europa die Produktion leistungsstarker mikromorpher Dünnschicht-Solarmodule.

Die Einzigartigkeit von Inventux blieb in der Öffentlichkeit nicht unbemerkt. Das Unternehmen wurde im Oktober 2008 als „ausgewählter Ort im Land der Ideen“ von Bundespräsident Horst Köhler ausgezeichnet. Zudem war Inventux zum Ende des Jahres 2008 ein Bestandteil der Hauptstadtkampagne „be Berlin“, welche vom Berliner Senat ins Leben gerufen wurde, um das positive Image Berlins zu stärken und national und international für die Stadt zu werben.

Zukunftsfähige Dünnschichttechnologie
Die Technologie von Inventux nutzt durch sogenannte Tandemzellen sowohl das sichtbare als auch das unsichtbare Sonnenlicht, um es in Strom umzuwandeln. Dementsprechend liefern die Module auch bei Schwachlicht noch gute Stromerträge. Der Wirkungsgrad (das Verhältnis von einfallender Sonnenenergie zu erzeugtem elektrischen Strom) beträgt anfänglich mehr als 8%. Dieser soll in den nächsten Jahren kontinuierlich auf über 10% gesteigert werden.  Auf der Rohstoffseite ist Inventux durch die sehr geringen Schichtdicken unabhängig von potentiellen Engpässen auf den weltweiten Rohstoffmärkten. Die integrierte Fertigung und die hohe Ausbeute ermöglichen substantielle Kostensenkungen für die Solarstromproduktion.

Schritt in eine grüne Zukunft
Auch die Ökobilanz fällt besonders günstig aus. In weit weniger als zwei Jahren erzeugt ein Inventux Modul mehr Energie, als zu seiner Produktion benötigt wird. Zudem können allein mit der geplanten Fertigungsmenge des ersten Jahres 7.500 Vier-Personenhaushalte mit Ökostrom versorgt werden. Somit liefert Inventux einen Beitrag, die Solarenergie zu einer kosteneffektiven Alternative im Vergleich zu konventionell erzeugten Strom zu machen. Das Firmenmotto lautet nicht umsonst:  “Energize the earth – buy the sun.“

Inventux verfolgt das Ziel, innerhalb der nächsten Jahre zu den fünf innovativsten und größten Unternehmen der Photovoltaik-Dünnschichtindustrie zu gehören. Die Photovoltaikindustrie darf auf weitere Kapazitäten und weitere Innovationen hoffen. Für den Eigenkapitalgeber, der Inventux bereits sehr früh vertraut hat, stehen die Chancen gut, ein besonders erfolgreiches Investment getätigt zu haben.


Social Bookmarking Versenden

schließen
Per Mail versenden
Impressum | Sitemap