Fremdkapitalfinanzierung
Fremdkapital ist eine zentrale Finanzierungsquelle für Unternehmen und wird zur Ergänzung der Eigenkapitalfinanzierung genutzt. Fremdkapital unterscheidet sich von Eigenkapital in folgenden, wesentlichen Punkten
- Zeitliche Befristung
- Zinszahlungen und Tilgung müssen bedient werden
- Keine Übertragung von Stimmrechten an den Kapitalgeber
- Vorrangige Bedienung der Forderungen bei Insolvenz
Die Risikogruppen von Fremdkapital: Investment Grade und Non-Investment Grade
Die Fremdkapitalnehmer werden in der Regel in zwei Risikogruppen unterteilt. Investment Grade und Non-Investment Grade. Auf der Basis dieser Risikostufen werden Zinsaufschläge von den Gläubigern erhoben, die das Risiko eines möglichen Forderungsausfalls kompensieren sollen. Die Marge wird dabei in Form von Basispunkten dargestellt. 100 Basispunkte entsprechen dabei 1%. Die Einteilung erfolgt per Bonitätsprüfung durch die Bank oder durch externe Ratingagenturen wie z.B. Standard & Poor’s oder Moody’s.


