Private Equity-Kreislauf 

Das in Private Equity-Fonds gesammelte Kapital arbeitet für viele Geldgeber: die meisten Menschen sparen Kapital in irgendeiner Form – auf Sparbüchern, über Versicherungen oder für die Altersvorsorge in speziellen Fonds. Dieses Geld wird von den entsprechenden Institutionen so angelegt, dass die Anleger später auch etwas davon haben. Der überwiegende Teil des Geldes wird in relativ risikoarme Anlageformen investiert, ein kleinerer Teil aber auch in Anlagenformen wie Private Equity-Fonds. Diese haben zwar höhere Risiken, versprechen aber auch höhere Renditen.

Die Private-Equity-Fonds erwerben Beteiligungen an verschiedenen, zumeist nicht-börsennotierten Unternehmen, um diese später nach einer Wertsteigerung mit Gewinn zu verkaufen. Der Verkaufserlös fließt als Rendite an die Investoren der Fonds zurück, bis er z.B. in Form der Altersversicherung wieder beim Einzelnen ankommt. Ein Großteil des Private Equity-Kapitals kommt aus England, den USA und Kanada. Grund dafür ist das dort herrschende Rentensystem, das – anders als bei uns – nicht auf einem Umlagesystem, sondern ausschließlich auf Pensionsfonds basiert. Diese verwalten die eingezahlten Beträge und legen Teile davon gewinnbringend auch in Private Equity an. Durch die von ihnen erzielten, oft zweistelligen Renditen sichern sie vielen Arbeitnehmern ihre Rente.


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