Was kommt nach dem Verkauf?
Der Erfolg kommt, der Investor geht.
Wenn das Unternehmen sein strategisches Ziel erreicht hat, und selbstständig wirtschaften kann, zieht sich der Kapitalgeber zurück. Dieser Rückzug, in der Finanzsprache Exit genannt, erfolgt in der Regel nach zwei bis fünf Jahren – in Ausnahmefällen auch nach längeren Zeiträumen.
Der Investor verkauft seine Anteile an der Börse, an andere Unternehmen oder er bietet sie dem ursprünglichen Unternehmenseigner zum Rückkauf an. Folgende Exit-Strategien sind üblich:
- Initial Public Offering (IPO): Üblicherweise folgt hier die Börsennotierung des Unternehmens und die Anteile werden am Markt verkauft.
- Trade Sale: Das Unternehmen wird von einem anderen Unternehmen, meist aus derselben Branche, übernommen.
- Secondary Sale: Der Investor veräußert seine Anteile an einen anderen Investor.
- Company Buy-Back: Der Unternehmer erwirbt die Anteile des Investors zurück.
Die vom Investor angestrebten Renditen liegen mit 15% bis 25% überdurchschnittlich hoch. Dafür trägt der Kapitalgeber jedoch auch die erhöhten Risiken des jungen Unternehmens mit. Gerade im Wagniskapital-Bereich kommt es oft vor, dass nur eines von mehreren Unternehmen, in das der Investor investiert, erfolgreich ist.

